Titel (deu)

DEUTSCH-JÜDISCHE KINDERLITERATUR Von der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zur Gegenwart

AutorIn

Susanne Blumesberger

  Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

  Institut für Wissenschaft und Kunst

Rahel Rosa Neubauer

Beschreibung

Die Forschung zu jüdischer Kinderliteratur ist ein noch sehr junger kultur-, geschichts- und literaturwissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt – umso spannender, sich diesem eingehend zu widmen, als sich die lange Zeit nicht wahrgenommene Literatur für jüdische Kinder im deutschsprachigen Raum als ideale Quelle zur Erforschung der deutsch-jüdischen Kulturbeziehungen erweist. In diesem Zusammenhang wird auch das Spannungsfeld zwischen spezifisch jüdischer Literatur und Literatur von AutorInnen jüdischer Her-kunft thematisiert. Die Betrachung kinderliterarischer Werke von AutorIn-nen jüdischer Herkunft unter diesem speziellen Aspekt stellt ein bislang marginalisiertes Thema dar. Die jeweilige Aussage des literarischen Werks stand immer im Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Assimilierung und Eingliederung in das jeweilige gesellschaftliche und kulturelle Umfeld, wobei die jüdische Herkunft und Religion in den Hintergrund trat und nicht mehr identitätsstiftend war, einerseits und dem der Suche nach sowie Bewahrung und Stärkung der jüdischen Identität in einer nichtjüdischen bzw. explizit antisemitischen Umwelt andererseits.
Im Rahmen dieses Symposions werden die bisherigen Forschungsergebnisse vorgestellt sowie neueste Erkenntnisse präsentiert.

Sprache des Objekts

Deutsch

Datum

2009-09-25

Rechte

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. dieser Inhalt steht unter einer
CC BY-ND 2.0 AT - Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitung 2.0 Österreich Lizenz.

CC BY-ND 2.0 AT

http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/at/

Klassifikation

Kinder- und Jugendliteratur, Symposion

ÖFOS 2002, Literaturgeschichte

Mitglied in der/den Collection(s) (1)

o:379809 Das digitale Archiv der österreichischen Kinder- und Jugendliteraturforschung