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Title (deu)
Das Palais Corbelli-Schoeller unter besonderer Berücksichtigung der historistischen Ausstattung der Innenräume
Author
Ingrid Pollack
Adviser
Hellmut Lorenz
Assessor
Hellmut Lorenz
Abstract (deu)
Die vorliegende Diplomarbeit behandelt das Palais Corbelli -Schoeller, das in der Literatur auch als Palais Sinzendorf - Schoeller bezeichnet wird. Dieses nur wenig bekannte Barockpalais befindet sich in der Wiener Innenstadt, an der Adresse Johannesgasse Nr. 7. Im ersten Teil der Arbeit werden zunächst die Baugeschichte und die sehr komplizierten Besitzverhältnisse aufgezeigt. Die Liegenschaft kam im Februar 1695 in den Besitz von Graf Johann Andreas Corbelli, Generalfeldmarschallleutnant und Kämmerer Kaiser Leopolds I. und seiner Frau Franziska. Noch vor 1700 dürfte mit der Errichtung eines Palastes begonnen worden sein. Als der Graf 1704 verstarb, war der Bau mit größter Wahrscheinlichkeit vollendet, weil er sonst nicht die Bezeichnung „Corbelli“, oder im Stadtplan von Werner Arnold Steinhausen aus dem Jahr 1710 die Bezeichnung „Graf Carabelli“ erhalten hätte. Aufgrund von stilkritischen Vergleichen mit Barockpalästen, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurden, wird das Gebäude als Frühwerk des Architekten Johann Lucas von Hildebrandt bezeichnet, der 1696 aus Italien nach Wien kam. Im Jahr 1762 wurde das Palais von der Familie Sinzendorf erworben und ab 1897 war es im Besitz des Bankiers und Industriellen Paul Ritter von Schoeller. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Präsentation der vorhandenen neo - barocken Ausstattung, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts der barocken Hülle ein historistisches Aussehen bescherte, wobei mehrere Phasen des Historismus Spuren hinterlassen haben. Da keine Pläne oder Zeichnungen von Neuadaptierungen vorhanden sind, wurde der Versuch unternommen anhand von Fotos eine Bestandsaufnahme zu machen, und aufgrund von Berichten von Zeitzeugen ein Datengerüst für die chronologische Zuordnung der Ausstattung zu erstellen, das mit der Periode von 1861 bis 1902 zu konkretisieren ist.
Keywords (deu)
PalaisCorbelliSchoellerBarockAusstattungInnenräumeHistorismus
Subject (deu)
Type (deu)
Persistent identifier
https://phaidra.univie.ac.at/o:1249927
rdau:P60550 (deu)
102, [92] S. : zahlr. Ill.
Number of pages
200
Members (1)
Title (deu)
Das Palais Corbelli-Schoeller unter besonderer Berücksichtigung der historistischen Ausstattung der Innenräume
Author
Ingrid Pollack
Abstract (deu)
Die vorliegende Diplomarbeit behandelt das Palais Corbelli -Schoeller, das in der Literatur auch als Palais Sinzendorf - Schoeller bezeichnet wird. Dieses nur wenig bekannte Barockpalais befindet sich in der Wiener Innenstadt, an der Adresse Johannesgasse Nr. 7. Im ersten Teil der Arbeit werden zunächst die Baugeschichte und die sehr komplizierten Besitzverhältnisse aufgezeigt. Die Liegenschaft kam im Februar 1695 in den Besitz von Graf Johann Andreas Corbelli, Generalfeldmarschallleutnant und Kämmerer Kaiser Leopolds I. und seiner Frau Franziska. Noch vor 1700 dürfte mit der Errichtung eines Palastes begonnen worden sein. Als der Graf 1704 verstarb, war der Bau mit größter Wahrscheinlichkeit vollendet, weil er sonst nicht die Bezeichnung „Corbelli“, oder im Stadtplan von Werner Arnold Steinhausen aus dem Jahr 1710 die Bezeichnung „Graf Carabelli“ erhalten hätte. Aufgrund von stilkritischen Vergleichen mit Barockpalästen, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurden, wird das Gebäude als Frühwerk des Architekten Johann Lucas von Hildebrandt bezeichnet, der 1696 aus Italien nach Wien kam. Im Jahr 1762 wurde das Palais von der Familie Sinzendorf erworben und ab 1897 war es im Besitz des Bankiers und Industriellen Paul Ritter von Schoeller. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Präsentation der vorhandenen neo - barocken Ausstattung, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts der barocken Hülle ein historistisches Aussehen bescherte, wobei mehrere Phasen des Historismus Spuren hinterlassen haben. Da keine Pläne oder Zeichnungen von Neuadaptierungen vorhanden sind, wurde der Versuch unternommen anhand von Fotos eine Bestandsaufnahme zu machen, und aufgrund von Berichten von Zeitzeugen ein Datengerüst für die chronologische Zuordnung der Ausstattung zu erstellen, das mit der Periode von 1861 bis 1902 zu konkretisieren ist.
Keywords (deu)
PalaisCorbelliSchoellerBarockAusstattungInnenräumeHistorismus
Subject (deu)
Type (deu)
Persistent identifier
https://phaidra.univie.ac.at/o:1249928
Number of pages
200