Abstract (deu)
Die Verbindung von Bild und Ton, das enge Verhältnis zwischen Visuellem und Auditivem, dauert in einer rituellen, künstlerischen und medialen Welt seit dem ersten Zusammentreffen dieser beiden Medien an. Der Drang die beiden Komponenten auf einander zu beziehen beschäftigt die Menschheit schon seit ihrem Beginn. Bild und Ton sind Ausdrucksmittel, die eine lange und vielfältige Geschichte aufweisen. Eine ihrer aktuellsten Zusammenkünfte ist das Musikvideo. Es versucht, über vielseitige ästhetische und technische Möglichkeiten, Musik und Visuelles in Einklang zu bringen. Um Musikvideos zu analysieren, muss man sich Einzelner annehmen und sie auf ihre Besonderheit, falls eine solche gegeben ist, untersuchen. Diese Arbeit setzt sich mit der konkreten Umsetzung der Musik, ihrer einzelnen Töne, auf der bildlichen Ebene auseinander.Der Schwerpunkt fällt bei der Analyse auf den Videoregisseur Michel Gondry, da er ein besonderes Augenmerk auf die visuelle Umsetzung der Musik legt. Der Song ist in seinen Musikvideos immer die strukturgebende Einheit. Die Geschichte zeigt, dass eine Mischung aus Einfallsreichtum, neuen technischen Möglichkeiten und die Einbeziehung verschiedener Fachgebiete zu unbegrenzten künstlerischen Variationen von Bild und Ton führen können.