Astronauten und Kosmonauten als Medienhelden der 1960er Jahre in der BRD und der DDR
Author
Bernhard Kral
Advisor
Rainer Gries
Assessor
Rainer Gries
Abstract (deu)
Diese Arbeit trägt den Titel „Astronauten und Kosmonauten als Medienhelden der 1960er Jahre in der BRD und der DDR“. Im Mittelpunkt steht die mediale Darstellung der bemannten Raumfahrt jener Zeit. Nicht nur was, sondern auch wie wurde über die Raumfahrt, die Astronauten und Kosmonauten in den damaligen Medien berichtet? Dabei wird vor allem dem Heldenstatus der Weltraumfahrer besondere Beachtung geschenkt. Sie standen im Mittelpunkt des „Wettrennens zum Mond“, das ein wesentlicher Bestandteil des Kalten Krieges war. Der zeitliche Rahmen ergibt sich aus den wohl wichtigsten Eckdaten der bemannten Raumfahrt. Am 12. April 1961 flog Juri Gagarin als erster Mensch ins Weltall, am 21. Juli 1969 betrat mit Neil Armstrong der erste Mensch den Mond.
Als Quellen werden hauptsächlich die Tages- und Wochenzeitungen aus der BRD und der DDR herangezogen. Die mediale Darstellung der Astronauten und Kosmonauten in der demokratischen BRD und der sozialistischen DDR wird hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht. Die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten war zugleich auch die wichtigste Grenze des Kalten Krieges. Diesbezüglich steht der auch propagandistische Hintergrund der bemannten Weltraumfahrt im Mittelpunkt des Interesses. In welcher Art und Weise wurden die Weltraumfahrer als Helden ihrer Zeit inszeniert, und welche Bedeutung kam ihnen dabei zu. In der UdSSR und der DDR gab es zudem die besondere Form des institutionalisierten Heldentums als „Held der Sowjetunion“.
Zuerst wird in dieser Arbeit auf den Kalten Krieg und das Wettrüsten mit Raketen eingegangen. In den Raketen manifestiert sich auch der militärische Hintergrund der gesamten Weltraumfahrt sehr deutlich, ohne die Trägerraketen, entwickelt um Atombomben zu transportieren, wäre auch die bemannte, vermeintlich friedliche Weltraumfahrt undenkbar gewesen.
Dann wird anhand der Beispiele von Juri Gagarin, John Glenn, Valentina Tereschkowa und Neil Armstrong sowie Edwin Aldrin die mediale Darstellung der Astronauten und Kosmonauten in der BRD und der DDR untersucht.
Keywords (deu)
Astronauten und Kosmonautenbemannte RaumfahrtKalter KriegMedien der BRD und der DDR1960er Jahre
Astronauten und Kosmonauten als Medienhelden der 1960er Jahre in der BRD und der DDR
Author
Bernhard Kral
Abstract (deu)
Diese Arbeit trägt den Titel „Astronauten und Kosmonauten als Medienhelden der 1960er Jahre in der BRD und der DDR“. Im Mittelpunkt steht die mediale Darstellung der bemannten Raumfahrt jener Zeit. Nicht nur was, sondern auch wie wurde über die Raumfahrt, die Astronauten und Kosmonauten in den damaligen Medien berichtet? Dabei wird vor allem dem Heldenstatus der Weltraumfahrer besondere Beachtung geschenkt. Sie standen im Mittelpunkt des „Wettrennens zum Mond“, das ein wesentlicher Bestandteil des Kalten Krieges war. Der zeitliche Rahmen ergibt sich aus den wohl wichtigsten Eckdaten der bemannten Raumfahrt. Am 12. April 1961 flog Juri Gagarin als erster Mensch ins Weltall, am 21. Juli 1969 betrat mit Neil Armstrong der erste Mensch den Mond.
Als Quellen werden hauptsächlich die Tages- und Wochenzeitungen aus der BRD und der DDR herangezogen. Die mediale Darstellung der Astronauten und Kosmonauten in der demokratischen BRD und der sozialistischen DDR wird hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht. Die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten war zugleich auch die wichtigste Grenze des Kalten Krieges. Diesbezüglich steht der auch propagandistische Hintergrund der bemannten Weltraumfahrt im Mittelpunkt des Interesses. In welcher Art und Weise wurden die Weltraumfahrer als Helden ihrer Zeit inszeniert, und welche Bedeutung kam ihnen dabei zu. In der UdSSR und der DDR gab es zudem die besondere Form des institutionalisierten Heldentums als „Held der Sowjetunion“.
Zuerst wird in dieser Arbeit auf den Kalten Krieg und das Wettrüsten mit Raketen eingegangen. In den Raketen manifestiert sich auch der militärische Hintergrund der gesamten Weltraumfahrt sehr deutlich, ohne die Trägerraketen, entwickelt um Atombomben zu transportieren, wäre auch die bemannte, vermeintlich friedliche Weltraumfahrt undenkbar gewesen.
Dann wird anhand der Beispiele von Juri Gagarin, John Glenn, Valentina Tereschkowa und Neil Armstrong sowie Edwin Aldrin die mediale Darstellung der Astronauten und Kosmonauten in der BRD und der DDR untersucht.
Keywords (deu)
Astronauten und Kosmonautenbemannte RaumfahrtKalter KriegMedien der BRD und der DDR1960er Jahre