Abstract (deu)
Diese Arbeit erforschte die internationalen Nachrichtenflüsse zwischen den Tageszeitungen der westlichen und der nicht-westlichen Demokratien und die mediale Repräsentation der jeweiligen Länder. Dazu wurden drei Tageszeitungen aus westlichen und zwei aus nicht-westlichen Demokratien analysiert. Es zeigte sich, dass die Quantität in der südafrikanischen Zeitung minimal war, während die anderen mindestens zehn Mal so viel über das Ausland berichteten. Um die Medien zu vergleichen, wurden (1) die Themen analysiert, bei denen in allen Medien „Politik“, „Konflikt“ und „Menschen“ dominierten; (2) die Ereignisse analysiert und festgestellt, dass negative überwiegen; (3) die internationale Nachrichtenfaktoren überprüft, wo sich unter anderem ein Fokus auf Supermächte, geographische Nachbarn und Krisenregionen bestätigte; (4) die Korrelationen von Entwicklungsstatus und Bewertung des jeweiligen Landes erfragt. Dies ergab interessante Ergebnisse, da die Kurve von sehr gut bis schlecht entwickelten Ländern sowohl in der Quantität als auch in der Positivität abfiel; (5) die Stile verglichen, die zwischen der westlichen The New York Times, die kritisch und explizit ausgewogen berichtete, und der Times of India, die vorwiegend unauffällig, sachlich berichtete am stärksten variierten. Es sind also Unterschiede in der Berichterstattung zu erkennen – sowohl zwischen den Medien aus westlichen und nicht-westlichen Demokratien als auch zwischen der Repräsentation der einzelnen Ländern.