Abstract (deu)
Obwohl Mental Toughness als wichtiges psychologisches Konstrukt im Sportbereich erkannt wurde, erfordern konzeptuelle Differenzen weitere empirische Forschung bis ein Konsens über die adäquate theoretische und praktische Bedeutung gefunden werden kann. In der vorliegen Arbeit wurde die Absicht verfolgt den Zusammenhang zwischen Mental Toughness und den Leistungen in Sport Stacking sowie den Effekt von physischen Faktoren und Lateralität als Moderatorvariablen zu un-tersuchen. Die Variablen wurden unter Verwendung einer Fragebogenbatterie inklusive MTQ48, SMTQ, HDT und LPI anhand von 90 Sport Stacking fremden Teilneh-merInnen aus Deutschland und Österreich gemessen. Die psychometrische Analyse der Verfahren MTQ48 und SMTQ ergab, dass beide Instrumente das gleiche Konstrukt erfassen, sich jedoch bezüglich der zugrunde liegenden Kernfaktoren in der Erhebung unterscheiden. Die psychometrische Qualität bedarf ebenfalls weiterer Untersuchungen. Die Ergebnisse zu Mental Toughness zeigten Zusammenhänge mit den Bestzeiten in Trainings- wie auch in Wettkampfbedingungen und dem Alter auf, während die Lateralität nur bedingt einen Einfluss auf die Leistungen im Sport Stacking hat. Bei Männern konnten höhere Mental Toughness Werte als bei Frauen beobachtet werden. Die Dominanzanalyse ergab, dass keine der erhobenen Variablen als Prädiktor bei der Vorhersage der Leistungen im Sport Stacking eine entscheidende Rolle spielte.