Title (deu)
Wer Angst hat, ist nicht frei
die Konstruktion von Angsträumen männlicher und weiblicher Studierender in Wien
Author
Verena Hackenberg
Advisor
Elisabeth Aufhauser
Assessor
Elisabeth Aufhauser
Abstract (deu)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Gründen der Entstehung von Angsträumen. Angsträume sind soziale Räume, an denen Personen fürchten, Opfer einer Gewalttat werden zu können. Frauen fühlen sich im öffentlichen Raum, insbesondere nachts, unwohler als Männer. Die Arbeit untersucht sowohl die allgemeinen Gründe der Angstraumkonstruktion, als auch die spezifischen die Gründe für die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Dabei wird zwischen drei Dimensionen unterschieden: Die räumliche Dimension beschreibt, inwieweit Architektur und städtebauliche Maßnahmen zur Konstruktion, aber auch zur Verringerung von Angsträumen beitragen können. Die so-ziale Dimension befasst sich mit Phänomenen der Macht, der strukturellen Gewalt sowie sozialisationsbedingten Einflüssen. Die persönliche Dimension bezieht sich auf bereits gemachte, negative Erfahrungen in Bezug auf Angsträume und bringt Vorschläge, wie diese auf verschiedenen Ebenen verringert werden können.
Im Zuge der Arbeit wurde auch eine empirische Studie durchgeführt, welche die Angsträume in Wien von jeweils drei Studentinnen und Studenten untersuchte, Entstehungs-gründe analysierte und geschlechterspezifische Unterschiede herausarbeitete.
Abstract (eng)
This diploma thesis deals with the construction of spaces, in which people develop feelings of fear or insecurity. These spaces are constructed socially, and are defined as public spaces where people fear to become a victim of an act of violence. Women feel more insecure than men when crossing public spaces, especially at night.
This diploma thesis examines the general and also the specific reasons between the genderspecific differences of the construction of this spaces of fear. Therefore, it distin-guishes between three dimensions: The spatial dimension describes how architecture and urban development programmes can influence the construction, but also the reductions of spaces of fear. The social dimension deals with phenomena like power, structural violence, and influences through socialization and education. The personal dimension refers to negative experiences concerning to the spaces of fear, as well as suggestions how they can be reduced at different levels.
The diploma thesis also contains an empiric study, in which the construcion, the reasons and the gender-specific differences concerning the construction of spaces of fear of six students are analysed.
Keywords (eng)
spaces of fearsexgenderpatriarchy
Keywords (deu)
AngstraumsexgenderPatriarchat
Subject (deu)
Type (deu)
Persistent identifier
Extent (deu)
X, 151 S.
Number of pages
163
Study plan
Lehramtsstudium UF Spanisch UF Geographie und Wirtschaftskunde
[UA]
[190]
[353]
[456]
Association (deu)
Title (deu)
Wer Angst hat, ist nicht frei
die Konstruktion von Angsträumen männlicher und weiblicher Studierender in Wien
Author
Verena Hackenberg
Abstract (deu)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Gründen der Entstehung von Angsträumen. Angsträume sind soziale Räume, an denen Personen fürchten, Opfer einer Gewalttat werden zu können. Frauen fühlen sich im öffentlichen Raum, insbesondere nachts, unwohler als Männer. Die Arbeit untersucht sowohl die allgemeinen Gründe der Angstraumkonstruktion, als auch die spezifischen die Gründe für die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Dabei wird zwischen drei Dimensionen unterschieden: Die räumliche Dimension beschreibt, inwieweit Architektur und städtebauliche Maßnahmen zur Konstruktion, aber auch zur Verringerung von Angsträumen beitragen können. Die so-ziale Dimension befasst sich mit Phänomenen der Macht, der strukturellen Gewalt sowie sozialisationsbedingten Einflüssen. Die persönliche Dimension bezieht sich auf bereits gemachte, negative Erfahrungen in Bezug auf Angsträume und bringt Vorschläge, wie diese auf verschiedenen Ebenen verringert werden können.
Im Zuge der Arbeit wurde auch eine empirische Studie durchgeführt, welche die Angsträume in Wien von jeweils drei Studentinnen und Studenten untersuchte, Entstehungs-gründe analysierte und geschlechterspezifische Unterschiede herausarbeitete.
Abstract (eng)
This diploma thesis deals with the construction of spaces, in which people develop feelings of fear or insecurity. These spaces are constructed socially, and are defined as public spaces where people fear to become a victim of an act of violence. Women feel more insecure than men when crossing public spaces, especially at night.
This diploma thesis examines the general and also the specific reasons between the genderspecific differences of the construction of this spaces of fear. Therefore, it distin-guishes between three dimensions: The spatial dimension describes how architecture and urban development programmes can influence the construction, but also the reductions of spaces of fear. The social dimension deals with phenomena like power, structural violence, and influences through socialization and education. The personal dimension refers to negative experiences concerning to the spaces of fear, as well as suggestions how they can be reduced at different levels.
The diploma thesis also contains an empiric study, in which the construcion, the reasons and the gender-specific differences concerning the construction of spaces of fear of six students are analysed.
Keywords (eng)
spaces of fearsexgenderpatriarchy
Keywords (deu)
AngstraumsexgenderPatriarchat
Subject (deu)
Type (deu)
Persistent identifier
Number of pages
163
Association (deu)
License
- Citable links
- Other links
- Managed by
- DetailsObject typeContainerCreated30.10.2021 10:54:52 UTC
- Metadata
- Export formats