Abstract (deu)
Ziel dieser Masterarbeit ist es, eine Quelle mit einer hohen Helligkeit von Photonenpaaren zu erreichen, ohne dabei zu viele einzelne Photonen zu erzeugen. Ausgangspunkt dieser Masterarbeit ist das Rauschresistente hochdimensionale nicht-lokale Interferenzexperiment, das bereits im Labor durchgeführt wurde. Für die Erweiterung auf eine optischen Freiraumkommunikationslink über 10km benötigt die Photonenpaarquelle ein Upgrade. Um die verwendete Photonenpaarquelle vom Typ II mit einem Kristall von 30mm zu optimieren, werden die Kopplerlinsen variiert. Die Helligkeit für einzelne Photonen beträgt B_s = (252±13)·1000/(mW·s). Dies ist die maximale Grenze für die Einzelphotonenrate im gesamten Setup. Gleichzeitig wird auch die höchste Helligkeit für Photonenpaare mit B_p = (65,6±3,6)·1000/(mW·s) erreicht. Das Heralding ist dabei η = (26,04±0,59)%. Ein zweites Paar Linsen konnte auch mit einem höheren Heralding von η = (30,4±0,62)% gefunden werden. Die Helligkeit beträgt für dieses Linsenpaar jedoch nur B_p = (59,5±3,3)·1000/(mW·s). Die verwendete Theorie zur Optimierung der Helligkeit in der Quelle ist in guter Übereinstimmung für das gemessene Heralding. Für die Helligkeit hingegen ist die Theorie nur eine gute Näherung, wo das Maximum gefunden werden kann. Für beide Linsenpaare liegt die Visibility in HV- und DA-Polarisation über 99,0%. Ein Bell-Test beweist die Erzeugung maximal verschränkter Zustände. Die Quelle befindet sich dabei im spektral entarteten Zustand. Durch die Gesamtoptimierung der Fokusparameter ist die Quelle um den Faktor 6 heller als die zuvor verwendete Quele bei der Durchführung im Labor und hat es ermöglicht, das Rauschresistente hochdimensionale nicht-lokale Interferenzexperiment über einen Freiraumkommunikationslink und nicht nur im Labor durchzuführen.