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Title (deu)
Vergleichende Bewertung der PflichtschullehrerInnenpersonalakten des Landeschulrats für Oberösterreich
Author
Jakob Weber
Adviser
Elisabeth Schöggl-Ernst
Assessor
Elisabeth Schöggl-Ernst
Abstract (deu)
Archivische Bewertungsarbeit stellt einen Grundpfeiler der ArchivarInnentätigkeit dar und gehört zu den am meist diskutierten Themenfeldern innerhalb der Archivwissenschaft. Trotzdem gibt es nur sehr wenige Arbeiten, die den gesamten Bewertungsprozess abbilden. Bewertungsarbeit ist stark praxisorientiert und die durchgeführten Methoden werden nur sehr spärlich erklärt. Darüber hinaus wird in den Archivgesetzen suggeriert, dass den Unterlagen die Archivwürdigkeit als unveränderlicher Wert anhaftet und die Aufgabe der ArchivarInnen lediglich darin besteht, den Unterlagen diese gesetzlichen Normen zuzuordnen. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich deshalb mit der Frage, ob sich durch die Anwendung von zwei unterschiedlichen Bewertungstheorien und -methoden an ein und derselben Registraturserie Unterschiede im Ergebnis der Überlieferungsbildung ergeben. Als Untersuchungsgegenstand dienen dabei die Personalakten der PflichtschullehrerInnen, die beim Landeschulrat für Oberösterreich (heutige Bildungsdirektion Oberösterreich) angefallen sind. Die Unterlagen wurden auf der Basis der theoretischen Überlegungen von Theodore R. Schellenberg und auf der Basis das Macro-Appraisal, welches von Terry Cook und den Library and Archives Canada entwickelt wurde, bewertet. Durch den Vergleich der Ergebnisse konnten nicht nur erste Antworten auf die Frage der Archivwürdigkeit von Unterlagen gefunden werden, sondern es war darüber hinaus möglich, grundlegende Aspekte der Bewertung von Personalunterlagen zu diskutieren. Des Weiteren wirft diese Arbeit das Scheinwerferlicht auf die noch recht unerforschte Institution des Landeschulrats, dessen Unterlagen hinsichtlich der Archivierung für die österreichischen Archive eine große Herausforderung darstellen werden.
Abstract (eng)
Archival appraisal constitutes a cornerstone of archival tasks and is one of the most discussed topics among archival science. Nevertheless, there are only few scientific papers picturing the whole appraisal process. Appraisal is heavily practice oriented and the executed methods are sparsely explained. Furthermore, it is suggested in archival laws that the archival value is inherent in the records as an unchangeable virtue and the task of the archivists is reduced to assign the legal norms to the records. Therefore, this master thesis at hand deals with the question, if the application of two distinct appraisal theories and methods causes differences in the result of the collection development. The personal files of compulsory school which are produced by the “Landeschulrat für Oberösterreich” (now “Bildungsdirektion Oberösterreich”) serve as the object of investigation. The records were appraised by the theory based on the deliberations of Theodore R. Schellenberg and the Macro-Appraisal, developed by Terry Cook and the Library and Archives Canada. Through the comparison of the results, first answers to the question of archival quality of records could be found and in addition to it, it was possible to discuss fundamental aspects of the appraisal of personal files. Moreover, this thesis spotlights the fairly unexplored institution of the “Landeschulrat”, whose records will be a huge challenge concerning their archiving for the Austrian archives in the future.
Keywords (deu)
ArchivwissenschaftBewertungMacro-AppraisalSchellenbergLandesschulratPersonalakten
Subject (deu)
Type (deu)
Persistent identifier
https://phaidra.univie.ac.at/o:1414512
rdau:P60550 (deu)
107 Seiten : Illustrationen
Number of pages
107
Members (1)
Title (deu)
Vergleichende Bewertung der PflichtschullehrerInnenpersonalakten des Landeschulrats für Oberösterreich
Author
Jakob Weber
Abstract (deu)
Archivische Bewertungsarbeit stellt einen Grundpfeiler der ArchivarInnentätigkeit dar und gehört zu den am meist diskutierten Themenfeldern innerhalb der Archivwissenschaft. Trotzdem gibt es nur sehr wenige Arbeiten, die den gesamten Bewertungsprozess abbilden. Bewertungsarbeit ist stark praxisorientiert und die durchgeführten Methoden werden nur sehr spärlich erklärt. Darüber hinaus wird in den Archivgesetzen suggeriert, dass den Unterlagen die Archivwürdigkeit als unveränderlicher Wert anhaftet und die Aufgabe der ArchivarInnen lediglich darin besteht, den Unterlagen diese gesetzlichen Normen zuzuordnen. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich deshalb mit der Frage, ob sich durch die Anwendung von zwei unterschiedlichen Bewertungstheorien und -methoden an ein und derselben Registraturserie Unterschiede im Ergebnis der Überlieferungsbildung ergeben. Als Untersuchungsgegenstand dienen dabei die Personalakten der PflichtschullehrerInnen, die beim Landeschulrat für Oberösterreich (heutige Bildungsdirektion Oberösterreich) angefallen sind. Die Unterlagen wurden auf der Basis der theoretischen Überlegungen von Theodore R. Schellenberg und auf der Basis das Macro-Appraisal, welches von Terry Cook und den Library and Archives Canada entwickelt wurde, bewertet. Durch den Vergleich der Ergebnisse konnten nicht nur erste Antworten auf die Frage der Archivwürdigkeit von Unterlagen gefunden werden, sondern es war darüber hinaus möglich, grundlegende Aspekte der Bewertung von Personalunterlagen zu diskutieren. Des Weiteren wirft diese Arbeit das Scheinwerferlicht auf die noch recht unerforschte Institution des Landeschulrats, dessen Unterlagen hinsichtlich der Archivierung für die österreichischen Archive eine große Herausforderung darstellen werden.
Abstract (eng)
Archival appraisal constitutes a cornerstone of archival tasks and is one of the most discussed topics among archival science. Nevertheless, there are only few scientific papers picturing the whole appraisal process. Appraisal is heavily practice oriented and the executed methods are sparsely explained. Furthermore, it is suggested in archival laws that the archival value is inherent in the records as an unchangeable virtue and the task of the archivists is reduced to assign the legal norms to the records. Therefore, this master thesis at hand deals with the question, if the application of two distinct appraisal theories and methods causes differences in the result of the collection development. The personal files of compulsory school which are produced by the “Landeschulrat für Oberösterreich” (now “Bildungsdirektion Oberösterreich”) serve as the object of investigation. The records were appraised by the theory based on the deliberations of Theodore R. Schellenberg and the Macro-Appraisal, developed by Terry Cook and the Library and Archives Canada. Through the comparison of the results, first answers to the question of archival quality of records could be found and in addition to it, it was possible to discuss fundamental aspects of the appraisal of personal files. Moreover, this thesis spotlights the fairly unexplored institution of the “Landeschulrat”, whose records will be a huge challenge concerning their archiving for the Austrian archives in the future.
Keywords (deu)
ArchivwissenschaftBewertungMacro-AppraisalSchellenbergLandesschulratPersonalakten
Subject (deu)
Type (deu)
Persistent identifier
https://phaidra.univie.ac.at/o:1426037
Number of pages
107