Abstract (deu)
Confidence-Based Learning und Assessment wurden im Schulunterricht bislang sehr spärlich erforscht. Die vorliegende Studie beinhaltet eine dreiwöchige Intervention in einer Klasse der 7. Schulstufe (N=23), während dieser Schüler*innen Aufgaben im Mathematikunterricht nicht nur lösen, sondern auch angeben mussten, wie zuversichtlich sie sind, dass ihre Antwort richtig gelöst wurde. Dafür wurde eigens ein Instrument – Zuversichtsemojis – entwickelt. Ziel dieser Studie ist es herauszufinden wie Schüler*innen auf den Einbezug der Zuversicht in Form von Zuversichtsemojis reagieren und welcher Zusammenhang zwischen Zuversicht und Kompetenz im Bereich Prozentrechnung besteht. Die statistische Auswertung ergab, dass sich die Schüler*innen im Bereich der Prozentrechnung gut einschätzten und kein statistisch signifikanter Geschlechterunterschied bestand. Die Meinungen der Schüler*innen gingen auseinander, wobei zu erkennen war, dass sie den Nutzen des Einbezugs der Zuversicht in den Unterricht nicht erkannten. Einige Schüler*innen gaben an, sie könnten dadurch Wissenslücken erkennen und lernten sich besser einzuschätzen.