Abstract (deu)
Bekannterweise können unterschiedliche Verhaltensweisen wie körperliche Aktivität oder Schlaf positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben. Wohlbefinden wird oft mit Glück, Lebenszufriedenheit, Lebensqualität, Vitalität, Gesundheit oder Ähnlichem gleichgesetzt. Daher werden oftmals unterschiedliche Strategien zur Erreichung dieses Ziels eingesetzt. Welche Rolle Bewegung und Ernährung auf das Wohlbefinden haben, wird seit einiger Zeit erforscht. Das Ziel der Masterarbeit ist es, auf die Veränderungen des Wohlbefindens durch den kombinierten Einfluss von Ausdauertraining und Ernährungsinterventionen mit unterschiedlichem Kohlenhydratgehalt bzw. glykämischen Indices näher einzugehen. Dazu werden die sich daraus ableitenden Forschungsfragen behandelt. Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurden die erhobenen Daten der durchgeführten Studie statistisch ausgewertet und anschließend kritisch dargestellt. Zur Beurteilung des Wohlbefindens wurden während der Intervention visuelle Analogskalen (VAS) und der Gesundheitsfragebogen SF-36 von den Probanden ausgefüllt. Die Ernährungsinterventionen konnten in den einzelnen Gruppen nahezu eingehalten werden. Die Trainingszeiten wichen in allen Interventionsgruppen von den SOLL-Zeiten ab, waren allerdings nicht signifikant unterschiedlich in den Gruppen. Die Ergebnisse des SF-36 waren zu allen Zeitpunkten in allen Gruppen ähnlich (Low-GI: 681,00-722,42 Punkte; High-GI: 673,76-689,04 Punkte; LCHF: 674,52-703,84 Punkte). Über die Dauer der Intervention konnten zwar immer wieder Veränderungen im körperlichen Wohlbefinden, im Gesundheitszustand und der Trainingsleistung festgestellt werden, die Ergebnisse waren jedoch nicht signifikant. Daher ist es notwendig, weitere Forschungen in diesem Bereich durchzuführen.